bio

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I am a comic artist living in Köln, Germany. My pictures evolve around skateboarding graphics, life, society and other weird stuff. Drawing is a creative outlet for me that allows me to hold up a mirror to society in my own way. I’m inspired by artists like Otto Dix, George Grosz, Todd Francis, Todd Bratrud and many more…

I remember growing up and always drawing the things I had seen, for example the animals in a zoo or copying characters from comic books. So, drawing always seemed to be an inner urge for me. Later on, in my teenage years, I used to draw my first comics and pictures that featured comic characters and graffiti-style word pieces. As I grew a little older I started to draw more distinct pictures with a philosophical or aesthetic meaning. At the same age, around 18, I got more and more interested in philosophy and sociology.

In the following years of my studies at the university of Cologne (Köln) I drew little and started paying more attention to the philosophical and social issues of my courses. It cultivated my interest for providing People with educating, inspiring and entertaining topics.

That’s whenI started my own Blog that was called „Die Fackel“ (the torch). The name was inspired by Avantgarde magazines of the early 20th century, that were interested in political education (actually there was a magazine that was called „Die Fackel“ by Austrian author Karl Kraus, so it was an hommage to his inspiring work). I ressembled texts written by myself and articles from the internet that had the goal to educate people on topics like capitalism and inspire them to strive for a better and humane society.

After a years long break from drawing, I started drawing again because I always had ideas for pictures in my head. At first I did collages with Photoshop but then I realized that I had to draw the pictures by hand, there was no way around that. I developed the following technic that I use to this day: I draw the outlines with a pencil first and then fixate them with an ink pen. Then I scan the outlines and put colour in them via photoshop. Since then I’ve learned more and more about digital colouring. What has changed is my approach to the topics of the pictures. This time they were mostly caricatures about political or social topics.

After finishing my studies and making the transition into work life I realized there wasn’t enough time left to write philosophical and political texts, researching new internet articles, doing movie reviews AND drawing pictures. So I decided to put „Die Fackel“ to sleep and focus on my drawings because that’s what I wanted to do most.

From just doing caricature style pictures i moved now on to do pictures that reflect life and society on a bigger scale. Sometimes they have an explicit political or social meaning, sometimes they are just funny or weird. I hope you enjoy them, so have fun watching them.

Ich bin ein Comic Künstler aus Köln und meine Bilder beschäftigen sich vorrangig mit Skateboarding, dem Leben selbst, der Gesellschaft und anderem seltsamem Zeug. Zeichnen ist ein kreatives Ventil für mich, das mir erlaubt der Gesellschaft auf meine eigene Weise den Spiegel vorzuhalten. Zu meinen Einflüssen zählen Otto Dix, George Grosz, Todd Francis, Todd Bratrud und viele andere…

Schon als Kind habe ich immer die Dinge um mich herum gezeichnet, egal ob es die Tiere im Zoo waren oder Charaktere, die ich aus Comic-Büchern abgezeichnet habe. Zeichnen schien also schon immer ein innerer Drang für mich zu sein. Später, in meinen Teenager-Jahren, zeichnete ich meine ersten eigenen Comics und Bilder mit Comic-Charakteren und Graffiti-Schriftzügen. Mit 18 Jahren interessierte ich mich mehr und mehr für Philosophie und Soziologie und fing an versiertere Bilder mit philosophischer oder ästhetischer Bedeutung zu malen.

In den folgenden Jahren während meines Studiums an der Universität zu Köln zeichnete ich sehr wenig und beschäftigte mich mehr mit den philosophischen und sozialen Inhalten meines Studiums. Dies hat mein Interesse daran gestärkt, Menschen bildende, inspirierende und unterhaltsame Themen zu präsentieren.

Aus diesem Grund begann ich meinen Blog „Die Fackel“. Der Name war den Avantgarde-Magazinen des frühen 20. Jahrhunderts entlehnt, die sich für politische Aufklärung einsetzten (es gab tatsächlich ein Magazin namens „Die Fackel“ des österreichischen Authors Karl Kraus. Meine „Fackel“ war also eine Hommage an sein inspirierendes Werk). Dort präsentierte ich selbst geschriebene Texte und Artikel aus dem Internet mit dem Ziel die Menschen über bestimmte Themengebiete wie Kapitalismus aufzuklären und sie dazu zu inspirieren sich für eine bessere und humanere Gesellschaft einzusetzen.

Nach einigen Jahren Zeichenpause fing ich dann erneut an zu zeichnen, denn ich hatte immer wieder Ideen für Bilder in meinem Kopf. Zunächst versuchte ich mich an Photoshop-Collagen aber dann bemerkte ich, dass ich die Bilder in meinem Kopf zeichnen musste, daran führte kein Weg vorbei. Ich entwickelte die folgende Technik, die sich bis heute wenig verändert hat: ich zeichne das Bild mit Bleistift vor und fixiere die Linien dann mit einem Filzstift. Dann scanne ich die fertigen Linien ein und koloriere das Bild mit Photoshop. Seither habe ich immer wieder etwas über digitale Kolorierung hinzugelernt. Was sich aber im Gegensatz zu früher verändert hatte ist meine Herangehensweise: nun waren die Bilder hauptsächlich Karikaturen über aktuelle und soziale Themen.

Nach meinem Studienabschluss und dem Übergang in das Arbeitsleben wurde mir jedoch schnell klar, dass ich nun nicht mehr genug Zeit haben würde um philosophische und politische Texte zu schreiben, neue Artikel im Internet zu recherchieren, Filmrezensionen zu schreiben UND Bilder zu zeichnen. Deshalb entschied ich mich dazu „Die Fackel“ in den Dornröschenschlaf zu versetzen und mich voll und ganz auf meine Bilder zu konzentrieren, weil sie mir am meisten bedeuten. Also habe ich den Blog nun in eine persönliche Künstlerseite verwandelt.

Ich bin dazu übergegangen, nicht mehr nur Karikaturen zu zeichnen, sondern Bilder, die das Leben und die Gesellschaft in einem größeren Rahmen reflektieren. Manchmal haben sie eine explizit politische oder soziale Bedeutung, manchmal sind sie einfach nur lustig oder schräg. Ich hoffe sie gefallen dir, also viel Spaß dabei.

-th